Wechseldruckverfahren
Verfahren zur Imprägnierung von saftfrischem Holz mit einer Holzfeuchtigkeit von 80 bis 120%. Das Wechseldruckverfahren wurde speziell zur Imprägnierung von Fichten- und Tannenrundholz entwickelt.
Beim Wechseldruckverfahren nach Henriksson wird der Imprägnierkessel ohne Vorvakuum mit Tränklösung geflutet. Nach einer Vordruckphase von 30–60 Minuten beginnen die dynamischen Druckwechsel. Hierbei wird das Holz alternierend einem Unter- und Überdruck ausgesetzt. Insgesamt dauert das Verfahren bis zu 22 Stunden mit bis zu 400 Perioden.
Als abgewandeltes Wechseldruckverfahren sei das Hanburgerverfahren genannt. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein alternierendes Verfahren, bei welchem jedoch kein Unterdruck erzeugt wird, sondern innerhalb einer Periode auf Atmosphärendruck entspannt wird. Die Holzfeuchtigkeit vor Behandlungsbeginn liegt bei etwas 65%.

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